10. Mai 2016

Vernissage „Weinbergmetamorphosen“ von Ramon Leyendecker und Live-Musik von Betty Sue & Band
Kurz vor Beginn des Gimmeldinger Weinfestes „Loblocher Weinzehnt“ präsentiert Ramon Leyendecker bei uns zu „Seven Eleven“ seine außergewöhnlichen beeindruckenden und zur Region passenden „Weinbergmetamorphosen“. Dazu gibt es Live-Musik mit Betty Su & The Hot Dots ( www.bettysue.de).
Ursprung der Arbeiten ist der alte, aus dem Boden entfernte Weinstock mit seinen knorzigen Verdrehungen, seiner rissigen, aufgesprungenen Rinde, die in sich allerlei Gestalten birgt und an die biologischen Prozesse gemahnen, die aus einem jungen biegsamen Schössling mit der Zeit knorriges Gebein werden lassen. Aus den Weinstöcken entstehen geschnitzte Skulpturen, die sich in ihrer Form – und manche danach auch in ihrem Material – gewandelt haben. Andere Skulpturen werden auf zweidimensionale Leinwände übersetzt. Außerdem werden in der Ausstellung Arbeiten gezeigt, in denen sich Skulptur und Gemälde vermischen, oder sich die Grenzen dazwischen auflösen.
Begleitet wird die Vernissage von Betty Sue alias Dominique Christine Fürst und ihrer Band, mit Swing und was sonst noch gut zum Stil der Ausstellung passt.
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12. April 2016

Ein Instrumentalprogramm von besonderem Reiz – Klezmer, die Musik der Juden, die „Weltsprache der Seele“. Shalom!
Anja Bosl-Ritter und ihr Partner Martin sind passionierte und professionelle Musiker. Sie haben die gemeinsame Leidenschaft für Klezmer-Musik entdeckt. Anja selbst schreibt dazu: „Bei einer Geburtstagsfeier haben Martin und ich erstmalig zusammen gespielt und gemerkt, dass wir ein ähnliches Musikverständnis haben: Leidenschaft, Seele und Freude an unverstärkter Musik! Virtuosität und Gefühl dürfen nicht fehlen; schließlich hat das improvisierte, aufeinander bezogene Musikspiel einen besonderen Stellenwert. Beim gemeinsamen Ausprobieren haben wir die Musik gefunden, die mit Geige und Akkordeon besonders gut klingt und die uns einfach selber mitreißt: Klezmer, die Volksmusik aus der jüdischen Tradition. Sie wird hauptsächlich bei Festen gespielt und ist ursprünglich Instrumentalmusik. (Fast) genauso geben wir sie wieder.
Wir haben sie mit ein paar jiddischen Liedern angereichert, ein paar Walzer ergänzt, einen Schuss Folklore hinzugemischt und so ein buntes Abend füllendes Programm zusammengestellt.
Hoffentlich macht es dem Publikum so viel Spaß wie uns!
Viel Freude mit Martin & Anja (Geige, Akkordeon, Gesang)!“
Dem muss man nichts hinzufügen!
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15. März 2016
Ein Programm, das mich an den Spruch erinnert: „Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna….?“ Billy Hutter bietet einen Einblick in „Karlheinz“ von dem er selber sagt „Es ist ein total schräges Buch“. Die Rheinpfalz schreibt dazu am 23.02.2016:
„Wie ein Archäologe ist der Ludwigshafener Billy Hutter in seinem Roman „Karlheinz“ in Nachlass und Leben eines ziemlich unauffälligen Zeitgenossen eingetaucht. Er durchstöberte die Aufzeichnungen und Kisten, in denen dieser Allerweltsmensch sein ereignisarmes Leben dokumentierte, und machte daraus ein Stück Nachkriegsgeschichte.
Billy Hutter ist 57 Jahre, lebt in LU und hat bis Ende 2015 seinen Lebensunterhalt mit Haushaltsauflösungen und dem Restaurieren alter Möbel verdient. Aus der jahrelangen Beschäftigung mit den Hinterlassenschaften ist 2015 „Karlheinz“ hervorgegangen, der Versuch, sich einem Leben anhand von Fotos, tagebuchartigen Notizen, Bestellzetteln und Rechnungen anzunähern.“
Das Buch ist in der Tat schräg, hat aber nichts Voyeuristisches an sich. Eher stolpert man kurz nach dem lauten Lachen auf den Gedanken, ob wir nicht alle ein bisschen „Karlheinz“ in uns tragen…
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9. Februar 2016

Ein Programm, das sich bestens in die Faschingszeit einfügt: spritzig, lustig und doch mit Tiefgang! Stefan Werdelis bietet eine literarische Weinlese vom Feinsten. Er selber beschreibt sich und sein Programm wie folgt:
Stefan Werdelis Jahrgang 1961 ist ein Cuvée, der südlich-mediterrane Sonne, Leidenschaft und Lebensfreude mit markigem Pfälzer Terroir vereint. Er ist ein Freund der gekelterten und gedruckten, auf Flaschen gezogenen und in Leinen gebundenen Lesefrüchte aller Jahrgänge und unterschiedlichster Provenienz.
Freut Euch auf eine unterhaltsame Probereise durch die Welt des Weingenusses im Spiegel handverlesener und live – vorgelesener „Blüten der Weltliteratur“!
Na, da schlägt doch das Pälzer Herz höher….!? Wir hoffen auf reichlichen Besuch
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07. Januar 2016
Gelesen von Claudia Albrecht, das Ganze musikalisch umrahmt mit kleinen Tönen durch das Vocalensemble 4:1.
Wie auch die letzten Male freuen wir uns über einen gut besuchten, mäßig beheizten Gewölbekeller mit fröhlichen Menschen, die sich den Augen-, Ohren- und Lachmuskelschmaus nicht entgehen zu lassen möchten.
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